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Servomotoren sind Elektromotoren, die für hohe Dynamik entwickelt wurden. ESR-Servomotoren zeichnen sich durch eine kompakte Bauweise mit hoher Leistungsdichte und hohe Schutzart (bis IP 65) aus, dabei wird unterschieden zwischen AC-Servomotoren (bürstenlos) und DC-Servomotoren (mit Bürsten für die Kommutierung). Die hohe Leistungsdichte wird durch Permanentmagnete erzielt, hier kommen Neodym-Eisen-Bor (NdFeB), Samarium-Kobalt (SmCo) und Ferrit-Materialien zum Einsatz. Zum Servomotor gehört ein Lagegeber, der den Regler mit Lage- und Drehzahlinformationen versorgt.
Die AC-Servomotoren sind standardmäßig mit Resolvern ausgestattet. In Verbindung mit den digitalen Servoreglern können auch Sincos-Geber (Absolutwertgeber, Singleturn oder Multiturn) und hochauflösende Inkrementalgeber verwendet werden, wenn eine höhere Genauigkeit oder Dynamik gewünscht ist. Die DC-Servomotoren können mit Tachogeneratoren und/oder Inkrementalgebern ausgestattet werden.
Wichtig für die Dimensionierung des Motors sind: die Masse der zu bewegenden Teile (Trägheitsmoment), die Zykluszeit der Anwendung und die Reibmomente. Daraus lassen sich Nenn- und Spitzenmoment (maximale Beschleunigung oder Verzögerung) sowie die Nenndrehzahl ermitteln. Um das Trägheitsmoment des Motors dem Trägheitsmoment der Anwendung anzupassen, kommen gegebenenfalls Getriebe zum Einsatz. Technische Daten zu ESR-Servomotoren finden Sie unter Produkte/Servomotoren. Als Spezialist für Servo-Antriebstechnik bieten wir von der Antriebsauslegung in Zusammenarbeit mit dem Anwender bis hin zu Lösungen für spezielle Aufgabenstellungen eine umfassende Unterstützung bei der Wahl des geeigneten Servoantriebs (siehe unter Service). |
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Der Servoregler (auch "Servoverstärker" oder "Servoumrichter" genannt) regelt den Strom für die Motorphasen, damit der Servomotor exakt mit dem Strom versorgt wird, den er für das gewünschte Drehmoment und die gewünschte Drehzahl benötigt. Zu den wesentlichen Elementen eines Servoreglers zählen der Leistungsteil und die Regelkreise. Der Leistungsteil besteht aus einem Netzgleichrichter, einem Gleichspannungs-Zwischenkreis und einer Leistungs-Endstufe, die die einzelnen Motorphasen mit Strom versorgt. Die Regelkreise (analog oder digital) steuern die Endstufe an und sorgen durch den ständigen Vergleich der Soll- und Istwerte (Strom, Drehzahl, ...) dafür, dass der Motor auch bei wechselnder Belastung den gewünschten Bewegungsablauf exakt einhält. Darüber hinaus zeichnen sich ESR-Servoregler durch ein umfangreiches Funktionsspektrum aus (siehe unter Anwendungen).
Der Servoregler muss den Motor mit dem gewünschten Strom versorgen können (Nennstrom im Dauerbetrieb, Spitzenstrom) und zu der Klemmenspannung des Motors passen (125 V, 320 V oder 560 V). Darüber hinaus ist der Verwendungszweck für die Wahl des geeigneten Geräts entscheidend: Soll der Servoantrieb in einer Mehrachsanwendung von einer übergeordneten Steuerung (z. B. CNC) in der Geschwindigkeitsvorgabe betrieben werden? Dann kann ein analoger Servoregler ausreichen. Oder soll der Antrieb Funktionen (wie z. B. einen Positionierablauf oder eine Achsensynchronisation) selbst übernehmen? Oder über eine Feldbus-Schnittstelle (z. B. Interbus, CANopen oder Profibus-DP) mit der übergeordneten Steuerung kommunizieren? Dann kommt ein digitaler Servoregler zum Einsatz. Weitere Informationen zu ESR-Servoreglern und ihrer Funktionalität finden Sie unter Anwendungen. Technische Daten finden Sie unter Produkte/Servoregler. Wir bieten Ihnen bei der Auswahl des geeigneten Servoreglers eine kompetente Beratung und unterstützen Sie bei der Auslegung des zu Ihrer Anwendung passenden Antriebs (siehe unter Service). |
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